Alexandrit

Alexandrit ist der Handelsname für farbwechselnden Chrysoberyll. Das Besondere an diesem Stein ist eben sein Farbwechsel, reiner Chrysoberyll zeigt keinen oder nur wenig Farbwechsel, wenn der Stein von Tages- in Kunstlicht gebracht wird, Alexandrit dagegen schon.

Der Alexandrit ist mineralogisch ein Chrysoberyll mit einer hohen Härte von 8,5 und einer großen Dichte von 3,75. Chemisch gesehen ist er das Bindeglied zwischen dem Aluminiumoxid der Korunde und dem Berylliumsilikat des Berylls, also unter anderem des Smaragds. Die Farbe entsteht bei diesem Edelstein durch Eisen und Chrom.

Er wurde erst 1830 in Russland nahe der Stadt Jekaterinenburg entdeckt und zu Ehren von Zar Alexander II „Alexandrit“ benannt. Er galt als Nationalstein des zaristischen Russlands, da er die beiden Nationalfarben rot und grün in sich vereint. Seine Besonderheit: in bester Ausprägung ist er bei Tageslicht grün und bei Kunstlicht rot. Er wurde in einer Smaragdmine entdeckt und aufgrund seiner Tageslichtfarbe grün hielt man ihn anfangs daher für einen Smaragd bis man feststellte, dass man es mit einem anderen Mineral zu tun hatte. Sein Farbwechsel von im Fall grünlich-bläulich hin zu sattem rot entsteht nicht durch Eigenfärbung, sondern durch die Zusammensetzung des auftreffenden Lichts. Tageslicht enthält viel blau, Kunstlicht viel rot. Die jeweils dominierende Farbe wird vom Alexandrit dann zurückgeworfen.

Alexandrit aus Russland zeigt vor allem einen Farbwechsel von grün nach rot, jener aus Sri Lanka zumeist auch, Alexandrit aus Brasilien kann aber auch einen Farbwechsel von blau nach rot zeigen, was diese Steine sehr attraktiv macht.

Alexandrit kommt wie schon gesagt aus Russland, heute aber vor allem aus Sri Lanka, Brasilien und Tansania. Gesucht sind große Steine mit hoher Reinheit und einem hohen Farbwechsel. Diese sind extrem selten, daher erzielt der Stein auch sehr hohe Preise.

Der Farbwechsel von grün (oder blau) nach rot wird in Prozent gemessen, es gibt bei den Edelsteinlabors eine Diskussion darüber, bis zu welchem Grad des Farbwechsels ein Stein als „Chrysoberyll“ und ab welchem Prozentsatz des Farbwechsels ein Stein als „Alexandrit“ zertifiziert wird. Zumeist werden Steine mit einem Farbwechsel kleiner als 40 Prozent als „Chrysoberyll“ bezeichnet, jene darüber als „Alexandrit“, allerdings gibt es hier keine allgemein gültige Norm. Eine einfache Regel: je höher der Farbwechsel, je größer und reiner der Stein, desto teurer wird er sein.

Da auch synthetischer Alexandrit am Markt ist, ist ein internationales Zertifikat bei diesem wunderschönen und seltenen Edelstein ein Muss. Oftmals werden auch Steine mit geringem Farbwechsel als „Alexandrit“ verkauft, obwohl sie nach internationaler Handelsusance nur „Chrysoberylle“ sind.

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